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DG2 (Dialock Generation 2)

Allgemein - Wie gehe ich mit verloren gegangenen Transpondern um?

Wie gehe ich mit verloren gegangenen Transpondern um?

Man sollte als erstes einen Ersatzschlüssel für den verlorenen Transponder kodieren. (Achtung! Bei Personalkeys auf korrekte Personal- und Transponderkennung, bei Gastkey auf die korrekte Raumnummer achten!)

Gehen Sie dazu in die ensprechende Software:

  • Bei Personalkeys
    • DG1: Personnel Software
    • DG2: Dialock 2 Weboberfläche
  • Bei Gastkeys
    • DG1: Hotel/Clinic oder KeyWriter
    • DG2: KeyWriter

Nachdem der neue Ersatztransponder erstellt wurde, muss man diesen einmal an jede berechtigte Tür halten. Dies überschreibt an jeder Tür den verlorenen Transponder und macht diesen ungültig. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie den Transponder an jede Türe halten.

Nun haben Sie prinzipiell den verloren Transponder ungültig gemacht und besitzen eine exakte Kopie des verlorenen Transponders.

Diesen können Sie nun entweder der Person wieder aushändigen oder erneut mit anderen Daten kodieren.

Der verlorene Transponder hatte Generalschließrecht. Muss ich den neuen Ersatzkey wirklich jedem Terminal präsentieren?

Leider ja. Denn da es sich in den meisten Fällen um Offline-Türen handelt, erfahren diese nicht automatisch, wenn in der Software ein neuer Key ausgestellt wird. Jedes Terminal muss daher aktiv erfahren, sobald ein Key mit neuem Austelldatum bzw. neuerer Generation existiert.

Ich kenne die Transponderkennung/-nummer des verlorenen Transponders nicht. Wie mache ich diesen ungültig?

Da Transponder durch das Präsentieren einer aktuelleren Kopie am Terminal erst dort ungültig werden, gibt es leider in diesem Fall keine Möglichkeit, den Transponder ungültig zu machen. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall, die Personalliste einmal genauer zu prüfen und diese ggf. mit den übrigen im Umlauf befindlichen Keys abzugleichen.


DG2 - Generationsfehler (Fehler 1.1)

DG2 - Generationsfehler (Fehler 1.1)

Wozu sind Generationen da?
Ein Transponder erhält beim Beschreiben immer eine Generation oder ein Austelldatum. So ist sichergestellt, dass immer nur der aktuellste Transponder akzeptiert wird.

In der DG2 äußert sich der Generationsfehler mit 1x langem Piepen und 1x kurzem Piepen (Fehler 1.1). Im DG2 System funktionieren Generationen nicht mit einer festen Zahl, die die Generation kennzeichnet. Stattdessen prüfen die Terminals das Ausstelldatum der Keys. Existiert nun ein gültiger Key und es wird für die Transponderkennung bzw. eine Zimmerbuchung ein neuer Key erstellt, so hat der zweite Key ein neueres Ausstelldatum. Sollte der neue Key vor ein Terminal gehalten werden, wird das neue Ausstelldatum erkannt und alle älteren Keys werden blockiert.

In der DG2 tritt der Fehler im Gastbereich fast ausschließlich dadurch auf, dass man versehentlich einen Ersatzkey oder neuen Key erstellt hat anstatt eines Duplikats. Sollte der Fehler auftreten reicht es aus eine neue Gastkarte zu erstellen oder die Buchung mit mehreren Schlüssel einmal korrekt durchzuführen. Durch das neue Erstelldatum sind die vorher erstellten Schlüssel ungültig und der neue oder die neuen Schlüssel sind gültig.
Bei Personalkeys ist darauf zu achten, dass eine Transponderkennung immer nur auf genau einen Key programmiert werden kann. Sollen pro Person mehrere Keys ausgestellt werden, so müssen mehrere Transponderkennungen in der Person hinterlegt werden.


DG2 - Handhabung der MDU

DG2 - Handhabung der MDU

In diesem Artikel finden Sie eine Sammlung an Anleitungen für die gängigsten Funktionen der MDU 110.

Für die meisten Funktionen wird ein privilegierter Transponder (bspw. Haustechnik, Management, Service) benötigt.

Terminal programmieren

Um ein Terminal in Ihrem System zu Programmieren benötigen Sie: die MDU (Handgerät) und einen privilegierten Transponder aus dem System.

  1. MDU Zeit prüfen:
    1. MDU "Einstellungen" >"Uhrzeit"/"Datum" wählen
    2. Enter drücken und mit dem Stellrad die Zeit anpassen
  2. Im Hauptmenü unter "Terminal Sync" aus der Liste die gewünschte Raumbezeichnung auswählen und ans Terminal annähern.
  3. Einen privilegierten Schlüssel kurz an das Terminal halten zur Autorisierung (Terminal sollte einmal piepsen)
  4. MDU erneut ans Terminal halten um die Datenübertragung abzuschließen.
  5. Nun sollte das Terminal neu programmiert sein. Bei erfolgreicher Programmierung erhalten Sie "Terminal programmiert"

Terminal Info auslesen

Wählen Sie im Hauptmenü der MDU "Terminal Info" aus und nähern Sie sich dem Terminal an.

Im Display der MDU sind nun die Terminal Info zu erkennen; u.a. Terminalzeit und -datum, die letzte Fehlernummer oder die Firmwareversion. Durch Drehen des Stellrads im Uhrzeigersinn, kann in der Anzeige nach unten gescrollt werden.


Terminal-Zeit lesen und setzen

Prüfen der Uhrzeit am Terminal:

  1. Im Hauptmenü "Terminal Info" auswählen und ans Terminal annähern
  2. Nun sollten Sie durch Scrollen die "Terminal Zeit" finden

Ändern der Uhrzeit am Terminal:

  1. MDU Zeit prüfen:
    1. MDU "Einstellungen" >"Uhrzeit"/"Datum" wählen
    2. Enter drücken und mit dem Stellrad die Zeit anpassen.
  2. Im Hauptmenü "Terminal" >"Uhrzeit" auswählen und ans Terminal annähern
  3. Sie sehen im Display die Terminalzeit und MDU Zeit.
  4. Enter drücken zur Zeitübertragung der MDU.
  5. Einen privilegierten Schlüssel kurz an das Terminal halten zur Autorisierung (Terminal sollte einmal piepsen)
  6. MDU erneut ans Terminal halten um die Datenübertragung abzuschließen.
  7. Nun sollte die Uhrzeit gesetzt sein.

Zugriff per Code

Der Zugriff per Code wird benötigt, wenn kein privilegierter Transponder mehr an der Türe akzeptiert wird.

  1. Wählen Sie in der MDU "Terminal">"Zugriff per Code" aus und nähern Sie die MDU an das Terminal an.
  2. Sie erhalten nun einen Code, geben Sie diesen telefonisch oder per Mail unserem Support durch.
  3. Der Support generiert einen Gegencode und lässt ihn Ihnen zukommen.
  4. Tragen Sie diesen Bestätigungscode in dem Menüfeld ein, in dem auch Ihr Code angezeigt wird.
  5. Bestätigen Sie mit Enter die Eingabe und nähern sich erneut dem Terminal an.
  6. Es folgen zwei Piepser zum Start und Ende der Datenübertragung und Sie gelangen wieder ins übergeordnete Menü.

Führen Sie nun über die Option "Terminal" > "Werkseinstellung" durch, um das Terminal komplett zurückzusetzen und führen Sie anschließend über die Option "Terminal Sync" eine Neuprogrammierung des Terminals durch. Dazu wird aufgrund des Zugriffs per Code kein privilegierter Schlüssel benötigt.

Anschließend sollte das Terminal wieder wie gehabt bedienbar sein.


Notbetrieb

Sollte es einmal dazu kommen, dass über die Dialock Software keine Keys mehr erstellt werden können, können mithilfe des Notbetriebs auch mithilfe der MDU Keys erstellt werden.

Hierzu benötigen Sie:

  • die MDU
  • einen MDU berechtigten Personal-Transponder (privilegierter Transponder)
  • Gasttransponder (zum späteren Aushändigen an die Gäste)

Vorgehen:

  1. Auf der MDU "Terminal" > "Notbetrieb" > "Ein" auswählen
  2. MDU nun an den Lesesensor der Tür halten
  3. MDU zeigt nun "Autorisieren am Terminal" an
  4. Die MDU zur Seite nehmen und den privilegierten Transponder vor den Sensor halten (Terminal sollte einmal piepsen und weiß aufleuchten)
  5. MDU noch einmal vor das Terminal halten, danach sollten Sie "Übertragung beendet" angezeigt bekommen.
  6. Terminal blinkt nun für einige Zeit weiß, nun können Sie beliebig viele Transponder an der Tür anlernen.

Diese angelernten Transponder können nun zu den bereits funktionierenden Transponder zusätzlich an der Tür verwendet werden und sind solange gültig, bis der Notbetrieb an den Terminals wieder deaktiviert wird. 

Deaktivierung des Notbetriebs:

  1. Auf der MDU "Terminal" > "Notbetrieb" >"Aus" auswählen
  2. MDU an den Lesesensor der Tür halten
  3. MDU zeigt nun "Autorisieren am Terminal" an
  4. Die MDU zur Seite nehmen und den privilegierten Transponder vor den Sensor halten (Terminal sollte einmal piepsen und weiß aufleuchten)
  5. MDU noch einmal vor das Terminal halten, danach sollten Sie "Übertragung beendet" angezeigt bekommen.

Nun sollten alle Keys, die über den Notbetrieb erstellt worden sind, wieder ungültig sein.


DG2 - KeyWriter - Fehler 4098/ Fehler 4099

DG2 - Fehler 4098 / Fehler 4099

Der Fehler 4098 ist ein Schreibfehler. Es kann auftreten, wenn Karten von der Kodierstation nicht korrekt beschrieben werden, oder wenn die Kodierstation das Pattern der Transponder nicht erkennt.

Der Fehler 4099 ist ein Lesefehler. Er kann auftreten, wenn Karten von der Kodierstation nicht korrekt gelesen werden, oder wenn die Kodierstation das Pattern der Transponder nicht erkennt.

Dies kann verschiedene Ursachen haben.

Lösungen (Zusammenfassung)

  • Stellen Sie sicher, dass die Karte korrekt auf der Kodierstation liegt
  • Überprüfen Sie, ob der Fehler bei mehreren Karten auftritt. Sollte nur eine Karte betroffen sein, kann die Karte auch defekt sein.
  • Stellen Sie sicher, dass die Kodierstation nicht auf Metall oder in unmittelbarer Nähe von anderen RFID-fähigen Geräten (bspw. EC-Kartenlesern) steht.
  • Starten Sie die HMS Dienste (und ggf. Haefele Dialock 2.0 Dienste) neu.

Lösungsweg (detailliert)

Um zu überprüfen an welcher Stelle der Fehler auftritt, können Sie folgende Schritte durchlaufen:

1. Stellen Sie sicher, dass die Karte korrekt auf der Kodierstation liegt.

Manchmal tritt der Fehler auf, wenn man beim Kodiervorgang die Karte zu schnell von der Kodierstation entfernt. Stellen Sie also sicher, dass beim die Karte beim Kodiervorgang lange genug auf der Kodierstation liegt.

2. Überprüfen Sie, ob der Fehler nur bei einzelnen Karten auftritt.

Tritt der Fehler nur bei einer Karte auf, dann testen Sie die die Kodierung mit anderen Karten und legen die nicht funktionierende Karte zunächst beiseite. Testen Sie die Karte nach Schritt 3 erneut. Sollte der Fehler weiterhin auftreten, kann es sein, dass die Karte einen Defekt hat.

Sind mehrere oder gar alle Karten betroffen, ist ein gleichzeitiger defekt der Karten nicht auszuschließen, aber unwahrscheinlich. Legen Sie diese Karten auch zunächst zur Seite und testen Sie die Kartenkodierung nach Schritt 3 erneut.

3. Schließen Sie externe Störfaktoren aus.

Kodierstationen beschreiben Transponder mithilfe der RFID Technologie, einer drahtlosen Übertragungsmethode. Diese Signale können leicht durch externe Faktoren beeinflusst werden. Stellen Sie daher sicher, dass die Kodierstation nicht auf Metall oder einem anderen leitenden Material patziert ist und achten Sie darauf, dass genügend Abstand zu anderen RFID-fähigen Geräten eingehalten wird. Hierzu zählen bspw. EC-Kartenleser.

4. Überprüfen Sie, ob die Häfele und Dialock HMS Dienste laufen

WICHTIG!: Die folgenden Schritte müssen vom Server aus durchgeführt werden!

  1. Öffnen Sie die Windows Dienste und suchen Sie nach den "Häfele" Diensten.
  2. Überprüfen Sie, ob diese alle generell ausgeführt werden und starten Sie bei Bedarf nicht ausgeführte Dienste
  3. Starten Sie den "Communication Server" neu und warten etwa 5 Minuten, bis dieser vollständig gestartet ist.
  4. Suchen Sie nach den "Dialock HMS" Diensten.
  5. Starten Sie hier mindestens die Dienste "Administration", "Key Management", und "Service Monitor" in dieser Reihenfolge nacheinander.
  6. (Optional bei Verwendung eines PMS:) Starten Sie die weiteren HMS-Dienste, die für die Komunikation mit des PMS benötigt werden. Für die Startreihenfolge beachten Sie die ausführliche Anleitung.

Starten Sie anschließend Ihre Software neu, mit der Sie die Karten kodieren, und testen Sie die Keyerstellung mit den vorher zur Seite gelegten Karten.

Hier finden Sie die ausführliche Anleitung:

Öffnen

DG2 - KeyWriter - Fehler 4103

DG2 - Fehler 4103

Der Fehler 4103 ist ein Hardware-Initialisierungsfehler und tritt auf, wenn die Kommunikation zwischen der Kodierstation und der Software gestört ist. Er ist ein Fehler, der in allen Versionen der HMS auftreten kann.

Lösungen (Zusammenfassung)

  • Starten Sie die Kodierstation neu (Strom- und Netzwerkkabel neu einstecken) und warten Sie ca. 5 Minuten, bis die Kodierstation komplett gestartet ist.
  • Stellen Sie sicher, dass die IP-Adresse der Kodierstation nicht von einem anderen Gerät (Bspw. einem PC oder Netzwerktelefon) verwendet wird.
  • Überprüfen Sie, ob die Haefele 2.0 Dienste auf dem Server laufen und starten Sie diese gegebenenfalls neu.
  • Falls sich etwas am Netzwerk geändert haben sollte, muss die Firewall des Servers geprüft werden. Für die Kodierstation muss der Port 8443 freigegeben werden.

Lösungsweg (detailiert)

Um zu überprüfen, an welcher Stelle der Fehler auftritt, können Sie folgende Schritte durchlaufen:

1. Starten Sie die Kodierstation neu.

Entfernen Sie Strom- und Netzwerkkabel von der Kodierstation und schließen die Kodierstation nach ein paar Sekunden wieder an. Warten Sie ca. 5 Minuten, bis die Kodierstation wieder online ist. Überprüfen Sie gegebenenfalls auch die LED an der Buchse des RJ45 Steckers. Diese sollten beide leuchten.
In den meisten Fällen behebt das Neustarten der Kodierstation bereits den Kommunikationsfehler und es können wieder Karten kodiert werden. 

2. Überprüfen Sie, ob die Kodierstation im Netz erreichbar ist.

Drücken Sie Windows + R und geben Sie "cmd" ein. Geben Sie jetzt in der Eingabeaufforderung von Windows "ping <IP der Kodierstation>" ein. Die IP Adresse können Sie im Regelfall auf dem Display der Kodierstation nachlesen.

Erhalten Sie eine Antwort der Kodierstation, sollte dies ähnlich aussehen, wie oben dargestellt. In dem Fall ist diese grundlegend erreichbar. Ist die Kodierstation nicht erreichbar, erhalten Sie in der Eingabeaufforderung die Meldung "Zeitüberschreitung" oder "keine Antwort". Überprüfen Sie dann die Netzwerkverbindung, indem Sie verschiedene Kabel und Steckplätze am Router austesten. 
Sollte die Verbindung immer noch nicht möglich sein, könnte es sein, dass die Kodierstation eine defekte Buchse hat.

3. Versuchen Sie die Weboberfläche der Kodierstation zu erreichen.

Geben Sie dazu die IP-Adresse der Kodierstation in der URL Suchleiste Ihres Internet Browsers ein.

WICHTIG! Die Kodierstation muss nur vom Server aus erreichbar sein. Je nach Netzwerkstruktur können sich Client-PCs in einem anderen Netzwerk befinden, erhalten dann aber keine Antwort vom Ping der Kodierstation und die Weboberfläche lässt sich nicht erreichen.
Sie sollten diesen Schritt deshalb vom Server aus durchführen.

Es kann auch passieren, dass Sie beim Aufruf der IP-Adresse im Browser auf einer anderen Seite herauskommen. In dem Fall wird die Kodierstation durch ein anderes Gerät blockiert und für eines der beiden Geräte muss eine freie IP-Adresse vergeben werden. Soll die Adresse der Kodierstation angepasst werden, empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit unserem Support.

Wenn die Kodierstation aber erreichbar ist, funktioniert ihr Betriebssystem. Grundsätzlich liegt das Problem dann nicht an der Kodierstation.

4. Überprüfen Sie, ob die Haefele Dialock 2.0 und die Dialock HMS Dienste auf dem Server laufen.

Drücken Sie Windows + R und geben Sie "services.msc" ein. Nun öffnet sich die "Dienste" Anwendung. Klicken Sie einmal mit Linksklick in die Auflistung und tippen Sie ein "H" auf der Tastatur, um zu den Diensten mit H wie "Häfele" zu springen.

Der Universal Client ist hierbei optional und muss sich nicht auf dem Server befinden.
Sollten die restlichen Dienste nicht laufen, starten Sie diese neu, indem Sie auf dem jeweiligen Dienst mit einem Rechtsklick "starten" oder "neustarten" auswählen, oder wenden Sie sich an Ihre zuständige IT, um diese Dienste zu starten. Warten Sie anschließend ungefähr 5 Minuten, bis die Dienste vollständig gestartet sind.

Sollten die Häfele Dienste wieder ausgeführt werden, starten Sie nun die Dialock HMS Dienste neu. Immer vorhanden sein sollten die Dienste "Administration", "KeyManagement" und "Service Monitor", alle weiteren hier gezeigten Dienste sind optional und ihre Notwendigkeit hängt davon ab, ob ein PMS-Anbieter eine unserer Schnittstelle benötigt.

Beim Starten sollte folgende Reihenfolge beachtet werden:

  1. Administration
  2. Service Monitor
  3. Key Management

Anschließend optionale Dienste:

  1. Distributor (ab V1.1.25.x obsolet)
  2. FidelioManagement
  3. Additional Fidelio (ab V1.1.25.x obsolet)
  4. Site Agent / Websocket
HMS-Dienste


Starten Sie anschließend Ihre Software neu, mit der Sie die Karten kodieren, und testen Sie die Keyerstellung.


DG2 - Terminals - Uhrzeitproblem

DG2 - Uhrzeitproblem

Eines der häufigsten Probleme in Zusammenhang mit nicht mehr funktionierenden Gastkarten ist das Uhrzeitproblem. Häufig tritt dieser Fall dann auf, wenn Batterien an Zimmertüren gewechselt wurden oder wenn ein Stromausfall aufgetreten ist und der Wandleser bspw. an der Eingangstür die Karten nicht mehr erkennt.
Um die Uhrzeit selbst zu prüfen und zu setzen, gibt es folgende Anleitung:

Sie benötigen: MDU110 und einen privilegierten Personaltransponder (z.B. die Generalkarte des Chefs oder Haustechnikers)

Prüfen der Uhrzeit am Terminal:

1. Im Hauptmenü "Terminal Info" auswählen und ans Terminal annähern
2. Nun sollten Sie durch Scrollen am Stellrad die "Terminal Zeit" finden

Ändern der Uhrzeit am Terminal:

1. MDU (Handgerät) Zeit prüfen:
- MDU "Einstellungen" >"Uhrzeit"/"Datum" wählen
- Enter drücken und mit dem Stellrad die Zeit anpassen.
2. Im Hauptmenü "Terminal" >"Uhrzeit" auswählen und ans Terminal annähern
3. Sie sehen im Display die Terminalzeit und MDU Zeit.
4. Enter drücken zur Zeitübertragung der MDU.
5. Einen privilegierten Schlüssel (Haustechniker o.ä.) kurz an das Terminal halten zur Autorisierung (Terminal sollte einmal piepsen)
6. MDU erneut ans Terminal halten um die Datenübertragung abzuschließen.
7. Nun sollte die Uhrzeit gesetzt sein.


DG2 - Was ist der Universal Client und wie wird er installiert?

Was ist der Universal Client und wie wird er installiert?

Was ist der Universal Client?

Der Universal Client ist ein Windows Dienst, der die Verbindung zwischen der MDU (Handgerät) und der Dialock 2 Software herstellt.

Dieser muss auf allen PCs installiert und ausgeführt werden, an denen die Dateiübertragung zwischen MDU und Software möglich sein soll.

Wo sie die Installationsdatei finden und was bei der Installation zu beachten ist, erfahren Sie in den nachfolgenden Bild-Serien.

Wo finde ich die Installationsdatei?

Die Installationsdatei kann in der Dialock 2 Weboberfläche heruntergeladen werden.

  • Schritt 1

    Loggen Sie sich in der Dialock 2 Weboberfläche ein und navigieren Sie zu "Geräte">"MDU".

  • Schritt 2

    Klicken Sie im linken Aktionen-Menü auf "Client installieren". Anschließend wird der Download einer .zip-Datei gestartet.

Wie installiere ich die Datei?

Sobald die Installationsdatei heruntergeladen wurde, ist diese im lokalen Download-Ordner als .zip-Datei zu finden.

  • Schritt 3

    Klicken Sie mit Rechtsklick auf die heruntergeladene .zip-Datei und wählen Sie "Alle extrahieren" aus.

  • Schritt 4

    Führen Sie das Setup im nun entpackten Ordner mit einem Doppelklick aus. Nach der Installation sollte der Dienst automatisch ausgeführt werden. (Für diesen Schritt werden Administratorrechte benötigt!)

Wie aktiviere ich den Universal Client?

Nach dem Installieren des Dienstes sollte nun in der Dialock 2 Weboberfläche eine neue Aufgabe aufgetaucht sein, um den neuen Client zu aktivieren.

  • Schritt 5

    Klicken Sie auf "neue Aufgabe", um diese in der Aufgabenübersicht zu öffnen.

  • Schritt 6

    Klicken Sie auf die Aufgabe aus der Liste, um diese zu öffnen.

  • Schritt 7

    Klicken Sie auf "Ausführen" im linken Aktionen-Menü, um den Universal Client zu aktivieren. Bestätigen Sie die Eingabe in den daraufolgenden Pop-Up Fenstern mit "ja".

  • Schritt 8

    Schließen Sie die MDU am PC an und überprüfen Sie, ob diese in der Software erkannt wird. Zur MDU gelangen Sie über die Liste, die bei "Geräte">"MDU" (s. Schritt 1) aufgerufen wird.

    Steht die Ampel wie im Bild gezeigt auf Grün, besteht eine Verbindung zwischen MDU und Software.


DG2 - Wie lese und importiere ich Terminalprotokolle?

Wie lese und importiere ich Terminalprotokolle?

Was sind Terminalprotokolle?

Im Terminalprotokoll werden alle Ereignisse dokumentiert, die am Terminal vorfallen. Dazu gehören bspw. Türöffnungsversuche oder Eingaben mit der MDU (Handgerät). Es wird dabei bspw. festgehalten, wann ein Ereignis stattgefunden hat und durch welchen Key/welches Gerät es ausgelöst wurde.

Die Protokolle können daher bspw. für die Nachvollziehbarkeit von vergangenen Zutritten interessant sein.

Terminalprotokolle werden mithilfe der MDU ausgelesen und müssen dann zur Ansicht in die Dialock 2 Weboberfläche importiert werden.

WICHTIG: Der interne Speicher der Terminals ist begrenzt. Es sind maximal bis zu 1000 Einträge möglich. Im Notfall sollten Protokolle bei hochfrequentierten Terminals zeitnah ausgelesen werden!

Wie lese ich die Protokolle am Terminal aus?

WICHTIG:

Prüfen Sie zunächst die aktuelle Uhrzeit am Terminal und notieren Sie sich ggf. die Abweichung von der tatsächlichen Uhrzeit. Dies kann später für die Interpretation der Protokolle relevant sein. Hier geht es zur Anleitung zum Uhrzeitlesen.

Sie benötigen eine MDU (Handgerät) und einen privilegierten Key zum Auslesen der Protokolle.

  1. Wählen Sie auf der MDU unter "Terminal" den Menüpunkt "Protokolle".
  2. MDU an den Leser des gewünschten Terminals halten.
  3. MDU zeigt nun "Autorisieren am Terminal" an.
  4. MDU zur Seite nehmen und den privilegierten Transponder vor den Sensor halten (Terminal sollte einmal piepsen und weiß aufleuchten)
  5. MDU erneut an den Leser des Terminals halten. Es erscheint auf dem Display die Meldung "Datenaustausch".
  6. Warten Sie, bis die Übertragung abgeschlossen wurde. Die MDU meldet dann "Übertragung beendet".

Wie importiere ich die Protokolle in die Dialock 2 Software?

  • Schritt 1

    1. MDU am PC anschließen. Auf der MDU muss jetzt das Ladesymbol zu sehen sein. (Wenn dies nicht zu sehen ist, noch einmal das Kabel prüfen oder ins Hauptmenü auf dem MDU zurückkehren)
    2. Dialock Software im gewohnten Web-Browser öffnen.
  • Schritt 2

    In der Software "Organisation" -> "Bereich" öffnen.

  • Schritt 3

    Aus der Bereichsliste den entsprechenden Bereich auswählen (In den meisten Fällen ist nur ein Bereich angelegt)

  • Schritt 4

    Aus dem Aktionen-Menü auf der linken Seite des Bildschirms die Option "Protokolle importieren" klicken.

  • Schritt 5

    Aus dem neu geöffneten Fenster "Alle Terminals" auswählen und auf "Import starten" klicken, um die Übertragung zu beginnen.

  • Schritt 6

    Wenn der Import erfolgreich war, sollten Sie die Meldung "Protokolle wurden erfolgreich auf dem Server importiert" erscheinen.


Wo finde ich die Terminalprotokolle in der Software?

Via Terminalliste:

  • Schritt 1

    Navigieren Sie zu "Geräte" > "Terminal".

  • Schritt 2

    Wählen Sie das gewünschte Terminal aus der Terminalliste aus.

  • Schritt 3

    Wechseln Sie innerhalb der Terminalbearbeitung zum Reiter "Ereignisse". Hier finden Sie die Liste mit den importierten Protokollen.

  • Schritt 4

    Wenn Sie nach einem bestimmten Zeitbereich suchen, können Sie über die Kalenderangaben bei "von" und "bis" filtern. Drücken Sie auf Suche, um die Eingabe zu bestätigen.

  • Schritt 5

    Sollten nicht alle erwarteten Ereignisse auftauchen, können Sie über das Klemmbrett-Symbol in der linken oberen Ecke den erweiterten Suchfilter aktiveren. Haken Sie die beiden angezeigten Optionen an, um alle weiteren Einträge anzuzeigen.

Via Ereignis-Log:

  • Schritt 1

    Navigieren Sie zu "Extras" > "Ereignislog".

  • Schritt 2

    Hier finden Sie sämtliche Terminalprotkolle. Wenn Sie nach den Protollen eines bestimmten Terminals suchen, können Sie dies über die Spalte "Ressource" filtern.

  • Schritt 3

    Wenn Sie nach einem bestimmten Zeitbereich suchen, können Sie über die Kalenderangaben bei "von" und "bis" filtern. Drücken Sie auf Suche, um die Eingabe zu bestätigen.

  • Schritt 4

    Sollten nicht alle erwarteten Ereignisse auftauchen, können Sie über das Klemmbrett-Symbol in der linken oberen Ecke den erweiterten Suchfilter aktiveren. Haken Sie die beiden angezeigten Optionen an, um alle weiteren Einträge anzuzeigen.


DG2 - Wie übertrage ich Terminaldaten auf die MDU?

Wie übertrage ich Terminaladten auf die MDU?

Warum müssen Daten auf die MDU übertragen werden?

In den meisten Fällen handelt es sich bei den verwendeten Terminals um sogenannte Offline-Terminals. Dies bedeutet, dass Änderungen, die in der Software vorgenommen werden, nicht automatisch über das Netzwerk auf die Terminals übertragen werden. Hierzu benötigt man das Handgerät MDU, welches als Übertragungsmedium zwischen der Software und den Terminals dient.

Vorbereitungen

  1. Schließen Sie die MDU an dem PC an, den Sie für gewöhnlich* für die Übertragung verwenden.
  2. Stellen Sie sicher, dass die MDU am PC als eigenes Laufwerk erkannt wird. Sollte beim Einstecken des Geräts eine Meldung auftreten, dass bei dem Laufwerk ein Problem vorliegt, führen Sie eine Reparatur des Laufwerks durch. Folgen Sie dazu den Anweisung auf Ihrem Monitor.
  3. Öffnen Sie die Dialock 2 Weboberfläche und melden sich mit Ihrem Benutzer an.

* Auf diesem PC sollte der Windows Dienst "Haefele - Universal Client" installiert sein. Sollte dieser fehlen, finden Sie hier die entsprechende Anleitung: Was ist der Universal Client und wie wird er installiert?

Wo finde ich den Befehl zur Datenübertragung?

  • Schritt 1

    Navigieren Sie zum Menü "Organisation" > "Bereich"

  • Schritt 2

    Klicken Sie in der Bereichsliste auf den entsprechenden Bereich (In der Regel ist nur ein Bereich angelegt)

  • Schritt 3

    Klicken Sie im linken Aktionen-Menü auf "MDU parametrieren". Es sollte sich nun die Auswahl der Terminals öffnen.

  • Schritt 4

    Wählen Sie alle gewünschten Terminals aus. Wir empfehlen auf "Alle Terminals übertragen" zu klicken, um alle Terminals auszuwählen. Bestätigen Sie die Eingabe mit einem Klick auf "Weiter". 

  • Schritt 5

    Klicken Sie auf "Parametrieren", um den Übertragungsvorgang zu starten.

    Anschließend sollten nacheinander folgende Vorgänge angestoßen werden:

    Generierungsvorgang > Löschvorgang > Schreibvorgang

  • Schritt 6

    Der Übertragungsvorgang ist abgeschlossen, wenn diese Meldung erscheint. 

    Nun können Sie die MDU vom PC entfernen und die Daten mit der MDU auf die Terminals übertragen.


DG2 - Wie und wo starte ich die Häfele und Dialock HMS Dienste neu?

DG2 - Wie und wo starte ich die Häfele und Dialock HMS Dienste neu?

Hin und wieder kann es vorkommen, dass etwa Karten nicht mehr kodiert werden können oder der Webserver nicht mehr erreichbar ist. In dem Fall kann es dann helfen einen oder mehrere Dienste neu zu starten. Hier erfahren Sie, wo Sie die relevanten Dienste finden und diese (neu-)starten können.

WICHTIG! Die folgenden Schritte müssen vom Server aus durchgeführt werden. 

1. Windows Dienste aufrufen

Drücken Sie Windows + R und geben Sie "services.msc" ein. Nun öffnet sich die "Dienste" Anwendung. Klicken Sie einmal mit Linksklick in die Auflistung und tippen Sie ein "H" auf der Tastatur, um zu den Diensten mit H wie "Häfele" zu springen.

2. Häfele Dienste

Die hier unterhalb dargestellten Dienste sollten im Normalfall alle ausgeführt werden. Sollten einer oder mehrere dieser Dienste nicht ausgeführt werden, so starten Sie diese/n.
 (Ausnahme: Der Universal Client kann sich auch auf einem anderen PC befinden, der zur Bedienung mit der MDU verwendet wird oder bei einer älteren Software Version komplett wegfallen!)

Sollten alle Dienste ausgeführt werden und trotzdem ein Problem, beispielsweise mit dem Webserver oder in der Kommunikation zur HMS oder zum Encoder, bestehen, so starten Sie den jeweiligen Dienst neu.

Einen Dienst starten Sie, indem Sie auf dem jeweiligen Dienst mit einem Rechtsklick "starten" oder "neustarten" auswählen, oder wenden Sie sich an Ihre zuständige IT, um diese Dienste zu starten.

WICHTIG!:Warten Sie nach dem Neustart eines oder mehrerer Häfele Dienste ungefähr 5 Minuten, bis die Dienste vollständig gestartet sind.

3. Dialock HMS Dienste

Sollten alle Häfele Dienste (wieder) ausgeführt werden, starten Sie nun die Dialock HMS Dienste neu. Immer vorhanden sein sollten die Dienste "Administration", "KeyManagement" und "Service Monitor", alle weiteren hier gezeigten Dienste sind optional und ihre Notwendigkeit hängt davon ab, ob ein PMS-Anbieter eine unserer Schnittstellen benötigt (Hierzu ggf. den Protokolltyp in den Klammern beachten).

Beim Starten sollte folgende Reihenfolge beachtet werden:

  1. Administration
  2. Service Monitor
  3. Key Management (verwendet XML)

Anschließend optionale Dienste:

  1. Distributor (ab V1.1.25.x obsolet/ verwendet XML)
  2. FidelioManagement (verwendet FIAS)
  3. Additional Fidelio (ab V1.1.25.x obsolet/ verwendet FIAS)
  4. Site Agent (verwendet JSON) / Websocket (verwendet WebSocket)
HMS-Dienste

4. Funktionstest

Starten Sie anschließend Ihre Software neu, mit der Sie arbeiten möchten, und testen Sie die Funktion.


DT100

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